Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Bonn

Mit Fachkenntnis und langjähriger Erfahrung steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Carsten Heise als Scheidungsanwalt am Familiengericht in Bonn und an allen anderen Familiengerichten für sämtliche Fragen des Familienrechts zur Verfügung (Scheidung, Sorgerecht, Unterhalt, Zugewinn, etc.). Dabei legt Rechtsanwalt Carsten Heise größten Wert auf eine persönliche und individuelle Beratung unter Berücksichtigung der Interessen etwa vorhandener Kinder.

 

Unsere Schwerpunkte im Familienrecht sind unter anderem:
  • Scheidung
  • Internationale Scheidung
  • Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft
  • Fragen der nichtehelichen Lebensgemeinschaft
  • Trennungsjahr
  • Unterhalt
  • Auskunftsanspruch betreffend unbekanntes Einkommen des Ehepartners
  • Ehegattenunterhalt: Trennungsunterhalt und Geschiedenenunterhalt / nachehelicher Unterhalt
  • Kindesunterhalt: Kindesunterhalt für minderjährige Kinder und für volljährige Kinder
  • Elternunterhalt
  • Wohnwertvorteil bei Unterhaltsberechnung
  • Zugewinnausgleich und Vermögensauseinandersetzung
  • Auskunftsanspruch betreffend unbekanntes Vermögen des Ehepartners
  • Gesamtschuldnerausgleich
  • Rentenanwartschaften und Versorgungsausgleich
  • Ehewohnung und Hausrat
  • Ehevertrag und Scheidungsfolgenvereinbarung
  • Partnerschaftsverträge für nichteheliche Lebensgemeinschaften
  • Erbrechtliche Besonderheiten unter Ehegatten
  • Gewaltschutz gegen Übergriffe des Ehepartners oder der Ehepartnerin
  • Sorgerecht
  • Elternvereinbarung
  • Aufenthaltsbestimmungsrecht
  • Umgangsrecht
  • Wechselmodell
  • Anfechtung oder Anerkennung der Vaterschaft
  • Adoption und Adoptionsverfahren
  • Vormundschaft bzw. Betreuung (Betreuungsrecht)

 

Haben Sie Fragen zu Themen des Familienrechts?

Rufen Sie uns gern an.Telefon:  0228 – 241074

Oder senden Sie uns eine Mail an: mail@schumacher-heise.de

 

Ihre Vorteile
  • Spezialisierung auf das Familienrecht
  • Langjähriges Fach- und Erfahrungswissen
  • Persönliche und individuelle Beratung
  • Kurzfristige Terminabsprache
  • auf Wunsch „Early-Bird“-Termine ab 06:00 Uhr
  • Gute telefonische Erreichbarkeit
  • Transparente Gebührengestaltung
  • Kostenlose Serviceleistungen des Scheidungsanwalts: Überlassen von bzw. Hilfe beim Ausfüllen von Formularen für Verfahrenskostenhilfe und Versorgungsausgleich

 

Scheidung mit nur einem Rechtsanwalt?

Für die Einreichung des Scheidungsantrags beim Familiengericht in Bonn (und anderswo) besteht Anwaltszwang. Mindestens der Ehegatte, der die Scheidung einreicht, muss durch einen eigenen Rechtsanwalt für Familienrecht vertreten sein Möchte der andere Ehegatte der Scheidung nur zustimmen, handelt es sich also um eine einvernehmliche Scheidung, muss der Antragsgegner bzw. die Antragsgegnerin keinen eigenen Scheidungsanwalt beauftragen. Das kann im Einzelfall aus Kostengründen sinnvoll sein. Ist der anwaltlich nicht vertretene Ehegatte geschäftlich unerfahren, z.B. weil er sich ausschließlich um den Haushalt und die Kinder gekümmert hat, sollte das aber gut überlegt sein. Denn der anwaltlich nicht vertretene Ehepartner kann keine eigenen Anträge vor dem Familiengericht stellen und auch keinen Rechtsmittelverzicht erklären. Die Scheidung wird in solchen Fällen erst einen Monat später „gültig“.

Ganz wichtig ist: Entgegen einem weit verbreiteten Irrtum gibt es keinen „gemeinsamen Rechtsanwalt“. Der Antragsgegner kann bei der einvernehmlichen Scheidung zwar auf die Begleitung durch einen eigenen Rechtsanwalt verzichten. Er darf aber nicht erwarten, dass der Rechtsanwalt, der die Scheidung eingereicht hat, seine Interessen „mitvertritt“. Auch im Familienrecht gehört das Verbot der Interessenkollision zu den Grundpflichten des Rechtsanwalts. Alles andere ist unseriös.

Möchte der Antragsgegner selber eigene Anträge stellen, handelt es sich also um eine sog. streitige Scheidung, braucht er dazu zwangsläufig ebenfalls einen eigenen Rechtsanwalt. Streitig ist die Scheidung immer dann, wenn

  • nach Ablauf des Trennungsjahres Meinungsverschiedenheiten über sog. Folgesachen bestehen (Versorgungsausgleich, Unterhalt, Güterrecht, Kindschaftssachen) oder/und
  • nach Meinung eines Ehepartners das einjährige Trennungsjahr noch nicht abgelaufen und eine dreijährige Trennungszeit noch nicht erreicht ist.

Das Familiengericht soll über solche Folgesachen im Scheidungsverfahren zusammen mit der Scheidung entscheiden, sog. „Verbund“. Der Versorgungsausgleich (also der Ausgleich der  während der Ehe erworbenen Anwartschaften auf Rente wegen Alters oder verminderter Erwerbsfähigkeit) hat eine Art Sonderstellung. Der Versorgungsausgleich wird vom Familiengericht nämlich automatisch durchgeführt, wenn die Ehe länger als drei Jahre gedauert hat und keine notarielle Verzichtserklärung über den Ausgleich vorliegt. Über alle anderen Folgesachen entscheidet das Familiengericht nur auf Antrag, sodass ein Ehegatte zwingend einen Anwalt benötigt, falls Folgesachen gerichtlich geregelt werden soll.

 

Familienrechtliche Erstberatung: Wissen, was auf Sie zukommt

Damit Sie bei Trennung und Scheidung darüber informiert sind, was auf sie zukommt, bietet Rechtsanwalt Carsten Heise vorab zu Ihrer Orientierung und zur „Bestandsaufnahme“ gerne eine (Erst-)Beratung zum Familienrecht an. Die Palette der anwaltlichen Beratung reicht dabei von Schilderungen der Verfahrensabläufe bis hin zu grundsätzlichen Verhaltensmaßnahmen bei Trennung, zu Vorgehensweisen bei Kindes-, Trennungs- und Geschiedenenunterhalt, bei Zugewinnausgleich, bei der Durchführung des Versorgungsausgleich und bei Kindschaftssachen (Kindesunterhalt, Sorgerecht und Umgangsrecht); komplette Unterhalsberechnungen können im Rahmen einer Erstberatung nicht erfolgen.

Wir beraten Sie gerne!
Weiterer Text zu den Rechtsanwälten folgt in kürze

Michael Schumacher

Rechtsanwalt
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Carsten Heise

Rechtsanwalt